Jochen Giebelmann | Erstelle dein Profilbanner
Die Hundeaugen
Es sind der Hunde Augen,
Die mich nicht schlafen lassen -
Die meine Seel` aussaugen
Und doch darf ich nicht hassen.
Mir fällt es schwer, dies nicht zu tun,
Doch dann wär ich nicht besser,
Als die, die nichts mehr machen - nur noch ruhn
Als die, die zücken schon ihr Messer!
Ancona Hunde - kommt nach Haus!
Wir warten hier so lange schon.
Behörden: lasst sie endlich raus
Verlasset Euren hohen Thron!
Und wenn es dauert Jahre noch
Wir werden auf Euch warten
Am End` bekommen wir Euch doch
und Ihr seid hier im Garten.
Es sind der Hunde Augen,
Die mich nicht schlafen lassen -
Die meine Seel` aussaugen
Und doch darf ich nicht hassen.
Jochen Giebelmann über die „Ancona-Hunde“ -2007-
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Die letzten Worte eines sterbenden Waschbärbabys
Als überglücklicher Waschbär war ich geboren,
doch ein Leben hier auf Erden besteht nur aus Hass und aus Morden!
Angst und Tränen in meinen Augen?
Nein! Ich kann und will es einfach nicht glauben:
Du nimmst die große Schaufel und schlägst auf mich ein!
Warum darf ich nicht auch, wie Du, auf dieser Erde sein?
Hörst Du denn nicht mein Schreien und Flehen?
Nein! Du bist bereit, mir mein Leben zu nehmen!
Blutüberströmt, alle Knochen gebrochen!
Lieber Gott, was hab' ich nur verbrochen?
Ich bin nur ein kleiner Waschbär,
will doch nur leben, nicht mehr.
Haben denn nur Menschen ein Recht auf Leben?
Hat es uns Gott nicht allen gegeben?
Doch, was kümmern Dich all' meine Schmerzen?!
Ich fühle, wie dunkel es ist in Deinem Herzen!
Ein letztes Aufbäumen, mein letzter Schrei:
Nun bin ich endlich glücklich und frei!
Da: ein wunderschöner Engel mit Tränen im Gesicht;
auch er versteht die Menschen nicht!
Behutsam nimmt er meine kleine Hand
und führt mich in das paradiesische Waschbärenland.
Vorbei sind mein Leid und auch mein Traum vom glücklichem Leben!
Vielleicht können Gott und die Englein mir ein bisschen Liebe geben!
Es wäre besser, es käme kein Tier auf diese Welt,
weil das Tier für den Menschen ja doch nicht zählt!
- Brigitte Böhmer -
Ist Euren Herzen fremd geblieben,
was aus der Hundeseele spricht
und wie ein Hund vermag zu lieben?
Kommt Ihr ins Elend erst einmal,
von allen, die Ihr kennt, verlassen,
und fühlet der Enttäuschung Qual,
dann lernt Ihr Hundetreue fassen.
Will unsere Hände er belecken,
aus klugen Augen auf uns schauend,
die Pfote uns entgegenstreckend,
nur uns ergebend, uns vertrauend.
Dann regt der feste Glaube sich,
weil uns ein Wesen treu geblieben,
dann lernt man unerschütterlich,
den braven Hund von Herzen lieben.
Und wenn Ihr das Gefühl nicht kennt,
ich Euch zu sagen mich nicht scheue:
Vom Hunde, den Ihr "Köter" nennt,
lernt eine Tugend - lernt die Treue!
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Tierschutz
Tierschutz, als unbequem bekannt
wird lächelnd Spinnerei genannt.
Wen kümmert denn ein Hund der friert
an kurzer Kette vegetiert?
Wen Katzen, die kaum produziert
Verkehr und Jäger dezimiert?
Was regt man sich unnötig auf
weil angeboten zum Verkauf
und Lockmittel für manches Kind
Tiermassen auf dem Markte sind,
die wenn der Neuheit Reiz vorbei
man weitergibt, von Skrupel frei.
Wen störts wenn dann auf Inserate
ein Händler wieder Zugriff hatte
sich tarnt, er hätt´ den besten Platz
für diesen süßen Katzenschatz
das Tier nach qualvollem Transport
ausliefert dem Versuchstiermord?
Was tut`s, wenn für das Wohl der Menschen
Millionen Tiere schmerzvoll enden?
Warum nicht erst an Tieren testen
was wir nicht selbst erdulden möchten?
Wenn Menschenmord als Schwerverbrechen
geahndet wird, warum nicht rächen
an Wesen, die nur wehrlos zucken
noch besser: Frei von Schuld begucken
wie man im Film ersticht, zertritt,
vom Tier zum Mensch -ein winzger Schritt!
Was macht es schon, wenn alles Vieh
jetzt produziert in Batterie
auf engstem Raum, wo`s hingestellt,
nur für Profit und Nutzen zählt,
sich einmal frei bewegen kann
auf seinem letzten Schlachthofgang?
Man weiß zudem, das Glück der Erde
liegt auf dem Rücken unsrer Pferde.
Da Gnadenbrot sich nicht rentiert,
zum Schlachten man sie exportiert.
Ihr Jammer ist bestimmt vergessen
wenn wir Importsalami essen.
Auch weiß ein jeder ganz genau
bei uns zählt nur mit Pelz die Frau.
Was fragt man nach der Tiere Zahl
bei einem Nerz der ersten Wahl?
Was intressiert man sich so sehr
für Robbenmord im fernen Meer,
für Hunde auf den Philippinen
die totgequält zum Mahle dienen?
Für Stierkampf, dieses Volksvergnügen
wo chancenlos die Tiere unterliegen?
Wer selbstlos für ein Tier tritt ein
muss irgendwo suspekt doch sein.
Sorgt erst für Menschen, hört man sagen.
Man ist versucht, zurück zu fragen,
was denn der Vorwurfsvolle tat,
wie viel er schon geholfen hat?
Man ist erfreut, dann zu erfahren
er spendet schon seit ein paar Jahren
zum guten Zweck ein Jahreslos.
Die Preise, die es gibt, sind groß.
Darauf wird kläglich er verstummen,
denn aktiv helfen nur die "Dummen".
Was da als Spinnerei verlacht
der Menschheit alle Ehre macht,
denn Tierschutz macht im kleinen gut,
was menschliche Zerstörungswut
an der Natur im großen schändet
weil Menschheit, vom Verstand geblendet,
meint alles liegt nur ihr zu Füßen.
Vergisst, dass sie es selbst wird büßen!
Sigrid Mayr-Gruber
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10 Bitten eines Hundes an den Menschen
o Mein Leben dauert nur 10 bis 15 Jahre. Jede Trennung von dir bedeutet für mich Leiden. Bedenke es, bevor du mich anschaffst.
o Gib mir Zeit zu verstehen, was du von mir willst.
o Pflanze Vertrauen in mich ein, ich lebe davon.
o Zürne mir nie lange und sperre mich zur Strafe nicht ein. Du hast deine Arbeit, deine Vergnügen, deine Freunde - ich habe nur dich.
o Sprich mit mir! Wenn ich auch deine Worte nicht ganz verstehe, so doch die Stimme, die sich an mich wendet.
o Sei dir immer bewusst, wie an mir gehandelt wird. Ich vergesse nie.
o Bedenke ehe du mich schlägst, das meine Kiefer mit Leichtigkeit deine Hand zerquetschen könnten, dass ich sie aber nie gegen dich gebrauchen würde.
o Bevor du mich faul und träge schimpfst, bedenke, dass ich vielleicht krank bin oder ein verbrauchtes Herz habe.
o Kümmere dich um mich, auch wenn ich alt werde. Auch du wirst einmal alt.
o Gehe jeden schweren Gang mit mir. Sage nie " Ich kann so was nicht sehen" oder " Es soll in meiner Abwesenheit geschehen". Alles ist leichter für mich - mit DIR
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Es saß ein Spatz am Straßenrand,
verstaubt war sein Gefieder,
er sah von unten allerhand,
was ihn enttäuscht und ihm zuwider!
Sah Karren, die vorüber brausten,
die fuhr´n von ganz alleine:
kein Rumpeln, Rattern – nein, sie sausten
und hatten runde Beine.
Was unsern Spatz total schockiert
und auch gewundert gar,
dass hinten niemand was verliert,
was zu verwerten war.
Ein Spatz, der denkt mit Spatzenhirn.
Darf man ´s ihm übel nehmen?
Beim Menschen ist solch enge Stirn
vielmehr ein Grund zum Schämen.
Foto: © Grace Winter / http://www.pixelio.de
Autor: Hans Witteborg
HWitteborg@t-online.de
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